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kolping-dvrs.de | Mittwoch, 8. Februar 2012
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Generationen
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Der Diözesanverband richtet seine Arbeit auf den verschiedenen Ebenen (Diözese – Bezirke – Kolpingfamilien) mit zwei Schwerpunkten aus.

Der andere Schwerpunkt für die nächsten Jahre ergibt sich aus der Situation heutiger Kolpingsfamilien und dem Anspruch Familie zu sein, damit auch eine Weggemeinschaft darzustellen, die mehrere Generationen umfasst.

Die Situation vieler Kolpingsfamilien hat sich deutlich verändert, nicht wenige haben große Nachwuchssorgen.
Mit diesem Schwerpunkt wollen wir Impulse setzen realistisch aber auch perspek-tivisch das Leben in den Kolpingsfamilien so zu gestalten, dass eine gute Zu-sammenarbeit zwischen den Generationen unter gegenseitiger Achtung der jeweiligen Interessen aber auch einem unvoreingenommenen Miteinander gelingen kann. Beides sind Grundvoraussetzungen dafür, dass Kolpingsfamilien weiterhin eine gute, tragfähige Perspektive haben bzw. neu gewinnen.

War das Verständnis von der Weggemeinschaft vor nicht allzu langer Zeit noch völlig selbstverständlich, haben sich heute die Lebenssituation, die Interessen und die Möglichkeiten der Generationen drastisch gewandelt.
Manche Kolpingsfamilien haben eine (sehr) gute Mischung der Generationen, ein gutes Miteinader.
Anderen Kolpingsfamilien geht es ganz anders:
Die Jungen wollen sich nicht mehr unbedingt an eine „Familie“ mit Haut und Haa-ren binden, sind sehr viel mobiler, auch in ihren Beziehungen und Interessen viel-fältiger orientiert.
Die Älteren verstehen manchmal nicht, warum sich die Jungen nicht mehr inte-ressieren, nicht mehr da sind, nicht mitmachen.
Die Jungen fühlen sich nicht verstanden und respektiert, die Älteren empfinden sich als überflüssig, ausgemustert. Nicht selten gibt es teils heftige Konflikte oder auch gar keine Kommunikation mehr

Deshalb:  MITEINANDER - FÜREINANDER!

Sollen unsere Kolpingsfamilien mit ihren zum Teil reichen Traditionen eine Zukunft haben, Einfluss haben, im Sinne Kolpings wirken können, sollten wir ehrlich und nüchtern analysieren, wie es um unsere Weggemeinschaften steht.
Wir sollten diejenigen stärken, deren Miteinander gut ist, deren Füreinander gelingt. Wir sollten so weit möglich von ihnen lernen.
Wir sollten dort, wo es schwierig ist, die Gründe wahr-nehmen, ernst-nehmen. Wir sollten prüfen, b und welche Möglichkeiten es zur Veränderung gibt, welche Perspek-tiven möglich sind.

Weggemeinschaft der Generationen heißt auch, über den Tellerrand hinaus zu schauen, Menschen unterschiedlichsten Alters anzusprechen, einzuladen, ihnen zu begegnen, sie zu gewinnen.

Dort wo miteinander und füreinander gelebt wird, entsteht Ausstrahlung. Ausstrahlung wirkt immer anziehend.
Mit diesem Schwerpunkt wollen wir: 

- unsere eigenen (Kolpings-)Familien verlebendigen
- uns als Diözesanverband mit einem klaren Profil präsentieren, nach außen Ausstrahlung gewinnen
- die Situation der Kolpingsfamilien in ihrer jeweiligen Ausprägung wahrnehmen
- ihnen helfen, uns untereinander helfen, Perspektiven zu entwickeln,
- Verständnis zwischen den Generationen entwickeln,
- Formen des Miteinanders und Füreinanders entwickeln
- die Kolpingsfamilien unterstützen, die keinen/kaum Nachwuchs haben
- KF, die aktiv werden wollen, beraten
- Impulse und Beratung für eine qualitätsorientierte Seniorenarbeit und –bildung schaffen
- generationenübergreifende Projekte entwickeln und durchführen
-bei Mitgliederoffensiven beraten

Wir selbst: 
Welches Verständnis haben wir von den Jungen, den Alten?
Welches sind unsere Ideale?
Was nehmen wir an Realitäten wahr?
Welche Perspektiven können wir entwickeln?
Wovon müssen wir Abschied nehmen?

Jung und Alt, Mitglieder und Verantwortliche:
-Wir bieten Orte der Begegnung, des Austausches, der Beheimatung
-Wir bieten Informationen, Bildung
-Wir bieten Hilfen und Unterstützung, Hilfen zur Selbsthilfe
-Wir bieten Plattformen, sich für die eigenen Anliegen einzusetzen


- Reflexion der eigenen Situation, Interessen, Arbeit
- Austausch und gegenseitige Stärkung, Lernen durch die Anderen, Hilfen für die   Anderen
- Die Bedürfnisse der Einzelnen Mitglieder nehmen wir ernst
- Gegenseitiges Vertrauen entwickeln,
- Dialogfähigkeit und Konfliktfähigkeit „bilden“
- Gemeinsame Feste und Veranstaltungen, Freizeitangebote
- Gemeinsame Projekte
- „den Anderen“ anders sein lassen
- Beratung „von außen“ in Anspruch nehmen
- weiteres……


- Damit die Ziele insgesamt angegangen und nach Möglichkeit erreicht werden kön-nen, ist eine Reflexion der bisherigen  Situation, der bereits vorhandenen Initiativen und Möglichkeiten sehr hilfreich.
- Die einzelnen Ziele realistisch setzen und mit Geduld aber auch Konsequenz verfolgen.
- Gegenseitige Informationen und Hilfestellungen ermöglichen mehr Motivation, mehr Effizienz, mehr Erfolg.

Über die FAKs und das Projekt KAMEL können gezielt Hilfen (personelle und mate-rielle Ressourcen) zur Verfügung gestellt werden.

- Geschäftsstelle Kolping-Diözesanverband
- FAK s
- KAMEL


 
 

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