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kolping-dvrs.de | Samstag, 19. Mai 2012
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Gerhard Beck: 37 Jahre Vorsitzender, 50 Jahre Mitglied PDF Drucken E-Mail

Bad Buchau. Für Gerhard Beck war die diesjährige Generalversammlung die letzte als Erster Vorsitzender. Nach 37 Jahren als Vorsitzender übergab er die Staffelhölzer an Winfried Eberhard und Thomas Beck (stellvertretender Vorsitzender). Bei der Versammlung sprach der Bad Buchauer Bürgermeister Peter Diesch den Dank der Stadt und des Gemeinderats aus und bezeichnete Gerhard Beck als „Mister Kolping“. Ulrike Bledt, die Pastoralbeauftragte der Kolpingsfamilie (KF) und Zweite Vorsitzende der Kirchengemeinde, überbrachte die Grüße und Dankesworte von Pfarrer Karl Erzberger der Seelsorgeeinheit Bad Buchau-Federsee.

Als Dank für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender ernannte die Kolpingfamilie mit ihrem neuen Vorsitzenden Winfried Eberhard Beck zum Ehrenmitglied. Viele Kolpingabende, Vorstandsitzungen und Veranstaltungen waren nur möglich gewesen durch die Unterstützung seiner Frau und der Familie. Sie haben die Vereinsarbeit voll unterstützt und mitgestaltet. Gerhard Beck bedankte sich bei seiner letzten Generalversammlung bei allen Vorständen und Mitgliedern, Ehrenmitglied Ladenburger und dem Pfarrer mit „vergelt’s Gott“ und „treu Kolping – Kolping treu“.

Seine enge Verbindung zum Kolpingwerk begann für Gerhard Beck bereits in jungen Jahren. Mit 18 trat er in die KF Bad Buchau ein. Adolph Kolping war für ihn ein Vorbild. Denn dieser schaffte es vom Volkschüler und Schustergesellen zum Priester und Gründer des ersten Gesellenvereines in Elberfeld, aus dem das Internationale Kolpingwerk geworden ist.

Als aktives Vereinsmitglied und Leiter der Jungkolping-Gruppe Kappel, als Erster Vorsitzender der KF Bad Buchau, als langjähriges Bezirksvorstandsmitglied und stellvertretender Bezirksvorsitzender hat Beck die örtliche KF und den Bezirk mitgestaltet und dabei mitgewirkt, das Werk Kolpings mit seinen Grundsätzen umzusetzen. Die Grundwerte „Arbeitsamkeit und Fleiß, Frohsinn und Scherz, Eintracht und Liebe, Religion und Tugend“ waren für Beck und seine Vereinsarbeit wesentliche Richtlinien. Dabei legte er auch Wert auf gute Zusammenarbeit mit den Vertretern von Kirche und Rathaus.

Eine bedeutende Aktion war die Sanierung einer Moor- und Sumpfwiese zum Kolping-Kinderspielplatz in den Bittelwiesen (die Einweihung wurde 1979 - im Jahr des Kindes – gefeiert). Auf diesem Platz fanden jährlich die Kolping Garten- und Sommerfeste zugunsten der Afrikamission in Mali statt.

Die Bildungsarbeit des Kolpingwerks wurde auf die örtliche KF übertragen mit Vorträgen und Seminaren über Politik und Gewerbe, Gesundheit, Ernährung und Kirchenfragen. Zu den größten Erlebnissen gehören für Beck die Romwallfahrten zur Seligsprechung Kolpings und zum Jubiläum zehn Jahre Seliger Adolph Kolping. Eine tolle Aktion war darüber hinaus eine Radtour von Passau bis Wien. 25 Radfahrer von zehn bis 55 Jahren erlebten wunderbare Tage in Wien im Kolping-Hotel.

Großen Wert legte der ehemalige Vorsitzende auf gute Kontakte als Kirchengemeinderat. Weitere Schwerpunkte waren Beiträge zur Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, Mitgestaltung von Gemeinde-Festen und Basaren, Kirchen- und Bischof-Sproll-Haus, zur Sanierung des Gemeindehauses und weitere Arbeitseinsätze. Als langjähriger Stadtrat hat Beck die KF zudem positiv ins Gemeindeleben eingebracht, z. B. beim Kinder- und Adelindis-Heimatfest oder beim Bau des Festwagens der Sel. Irmengardis von Buchau u. Chiemsee. Auch die Nikolausaktion mit Engelbegleitung der Kolpingjugend mit Besuchen bei Familien mit Kindern, im Altersheim und Kliniken gehörte dazu.

Bilder und Text: KF Bad Buchau

 
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