Kolpingwerk Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Adolph Kolping

Adolph Kolping - Eine Geschichte mit Zukunft

Adolph Kolping wird am 8. Dezember 1813 als viertes Kind eines Schäfers in Kerpen geboren. Er wächst in sehr bescheidenen Verhältnissen auf und erlernt  ab 1826 das Schuhmacherhandwerk. Während er zehn Jahre in diesem Beruf arbeitet, ringt er damit, sein bisheriges Leben komplett zu verändern und Priester zu werden. Nach dem Besuch des Gymnasiums und einem Theologiestudium wird er am 13. April 1845 in der Kölner Minoritenkirche zum Priester geweiht.

In Elberfeld lernt er als Kaplan einen von Johann Gregor Breuer gegründeten Gesellenverein kennen und wird 1847 dessen zweiter Präses. In diesem Zusammenschluss Gleichgesinnter erkennt Kolping ein geeignetes Mittel zur Bewältigung persönlicher Nöte und sozialer Probleme. Nach Köln versetzt, gründet er dort am 6. Mai 1849 den katholischen Gesellenverein. Die Geburtsstunde des Kolpingwerks. Und zugleich die Lebensaufgabe Adolph Kolpings.

In seinem Gesellenverein bietet er jungen Menschen Gemeinschaft und Geborgenheit, berufliche und religiöse Bildung. Sie erleben ein geselliges Miteinander und sind einander Familie. In wenigen Jahren gründen sich mehr und mehr Gesellenvereine, die sich 1850 zum Verband zusammenschließen.

Bis zum Tode Adolph Kolpings am 4. Dezember 1865 entstehen mehr als 400 Gesellenvereine in Deutschland und vielen Ländern Europas. Adolph Kolping gilt mit seinem Lebenswerk als ein Initiator der katholischen Sozialbewegung und als Wegbereiter der katholischen Soziallehre. 1991 spricht Papst Johannes Paul II. in selig.

Weitere wichtige Informationen, finden Sie auf den Internetseiten des Kolpingwerks Deutschland: