Kolpingwerk Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Stolz auf 50 Jahre

Die Gründungsmitglieder der KF Winterbach im Jahr 1967.

Gefeiert wurde mit einem Festabend in geselliger Runde und einem Festgottesdienst, den Diözesanpräses Walter Humm gemeinsam mit den Diakonen Dr. Rube und Tötsch zelebrierte. Befreundete Kolpingsfamilien kamen mit ihren Bannern. Bilder: KF Winterbach

Die Kolpingsfamilie Winterbach feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Festabend, einem Festgottesdienst und einer Jubiläumswallfahrt.

Vor der katholischen Kirche in Winterbach wehten die Kolpingfahne und die des Landes Baden-Württemberg. Das signalisierte, dass es etwas ganz Besonderes zu feiern gab – 50 Jahre Kolpingsfamilie Winterbach.

Das Jubiläumsfest begann mit einem Festabend im Gemeindezentrum der katholischen Kirche, am 19. Mai, zu dem Horst Ballmer zahlreiche Gäste und Mitglieder begrüßen konnte. In Grußworten würdigten Dekan Unsin, Bürgermeister Müller, Diözesanpräses Walter Humm und Kirchengemeinderat Früh das Wirken der Kolpingsfamilie. Auch Vertreter der Kolpingsfamilien Schorndorf und Bad Waldsee entboten Grußworte.

Festabend

Ludwig Kraus ließ in einer eindrucksvollen Dia-Schau die 50-jährige Geschichte der Kolpingsfamilie Revue passieren. Eine Bildergalerie gab mit 200 Bildern und Schnappschüssen Einblick ins traditionsreiche Vereinsleben mit vielen Bildungsveranstaltungen, Ausflügen, dem Schnitzelessen und dem Brunnenfest, um nur einige zu nennen.

 Im Anschluss gab es in gemütlicher Runde bei Speis und guten Winterbacher Weinen angeregte Gespräche und den Austausch von vielen Erinnerungen. Ein Streichertrio der Familie Rube umrahmte den Festabend mit hervorragend gespielten klassischen Musikstücken.

 Ehrenpräses Dr. Rube, Horst Ballmer und Ludwig Kraus nahmen die Ehrung langjähriger treuer Kolpingmitglieder vor. Für 50 Jahre Treue zum Kolpingverein wurden Herbert Braun, Berthold Lassner, Werner Laufer, Helmut Steiner, für  40 Jahre wurde Michael Blaschke geehrt. Den Jubilaren wurden eine Urkunde und ein Geschenk überreicht.

 Die Kolpingsfamilie Winterbach bedankt sich an dieser Stelle für die zahlreichen Geschenke und Glückwünsche und bei allen, die zum Gelingen des Juliläumsfestes beigetragen haben.

 Festgottesdienst

Am Sonntag, 21. Mai, fand ein Festgottesdienst in der katholischen Kirche Winterbach statt. Unter den Klängen von Trompete (Helmut Saling) und Orgel (Petra Schmid) zogen insgesamt acht Kolpingbanner in die Kirche ein. Die Kolpingsfamilien Fellbach, Waiblingen, Esslingen, Schorndorf und Jungkolping Schorndorf, Bad Waldsee und der Landesverband hatten hierzu Abordnungen entsendet.

 Diözesanpräses Walter Humm hat den Gottesdienst unter Mitwirkung der Diakone Dr. Rube und Tötsch und zahlreichen Ministranten zelebriert. In seiner Predigt hat er die Aufmerksamkeit auf die Frage: „Warum sind wir hier und was können wir miteinander tun“, gelenkt.

Die Kollekte des Gottesdienstes geht an zwei Solidaritätsprojekten: Das Projekt „Krankenversorgung von Armen“ von Pater Schmidpeter in Peru und das Projekt „Ziegen für ein besseres Leben“ des Kolpingwerks Burundi.

 Nach dem Gottesdienst waren die Kirchenbesucher in den Gemeindesaal zu einem Stehempfang eingeladen. Hier gab es bei Getränken und Gebäck Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit den Gemeindemitgliedern und den Gästen aus nah und fern.

 Jubiläumswallfahrt

Am 27. Mai unternahm die KF Winterbach eine Wallfahrt nach Abtsgmünd-Hohenstadt am Kocher. Die Teilnehmer der  Jubiläumswallfahrt erlebten in der wunderschönen Barockkirche „Maria Opferung“ einen feierlichen Gottesdienst. Dieser wurde von Herrn Vikar Jens Kimmerle aus Schorndorf gehalten, zusammen mit unserem Ehrenpräses Dr. Rube und begleitet von Orgel, Trompete und Sologesang. Die Schloss- und Wallfahrtskirche wurde im Auftrag des Ortsherrn Wilhelm Adelmann von Adelsmannfelden erbaut und 1716 eingeweiht.

 Nach dem Mittagessen folgte die Weiterfahrt zur erstmals 1269 urkundlich erwähnten Jakobuskapelle Wöllstein (bei Abtsgmünd).  Wöllstein und die Kapelle sind Stationen des Jakobuspilgerweges. Der Ellwanger Künstlerpfarrer Sieger Köder schuf auf Initiative der Kolpingsfamilie Abtsgmünd an der Südseite ein sehenswertes Wandgemälde. Unter Begleitung der Kolpingsfamilie Abtsgmünd wurden einige Lieder zur Heiligen Mutter Gottes gesungen.

 Den Abschluss bildete eine Maiandacht in der Marienkapelle Mögglingen, die unser Ehrenpräses Diakon, Dr. Wolfgang Rube gehalten hat. Die Kapelle wurde von der Schönstatt Vereinigung erbaut und ist ein wahres Schmuckstück in Mögglingen.

 Das schöne Wetter und die wunderbare Aussicht auf die Berge der Schwäbischen Alb, auf den Rosenstein und den Hohenstaufen rundeten die gelungene Wallfahrt ab und machten diese für die Teilnehmer unvergesslich.

 

04.07.2017 Rubrik: Bezirke und Kolpingsfamilien Nachrichten