Kolpingwerk Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Mit vielen Angeboten eine runde Sache

Was freut und ärgert Familien?

Talente entdecken.

Arbeiten mit Gasbeton.

Kolping im Actionbound erkunden.

Einige Kolpingsfamilien haben ihre Banner Mitgebracht. Bilder: DVRS, Claudia Hofrichter

Interessante Workshops erwarteten die Teilnehmenden am Nachmittag des diesjährigen Kolpingtags. Und wer wollte konnte sich auch die Zeit mit Spielen und Werkeln im Freien vertreiben.

  "Wo und wie kann Familie Kirche sein?", war die Frage im Workshop von Robert Werner. Die Antwort:" Familie und Kolpingsfamilien sind dort Kirche, wo sie die Sakramente mit Leben zu erfüllen, in wertschätzenden Dialog treten, Teilhabe ermöglichen und als überzeugte Christen mit ihrem Engagement hinausgehen und sichtbar werden.

Wann bist du in deinem Element? Wann spürst du deine Kraft und Energie und hast Lust, damit etwas zu tun? Diese Fragen beschäftigten die Teilnehmenden in der Talente-Show mit Claudia Hofrichter, Walter Humm und Matthias Reithmann. Beim Gabentest konnte man herausfinden, bei welcher der sieben großen Gaben des Heiligen Geistes (Mut, Stärke, Einsicht, Weisheit, Rat, Frömmigkeit, Gottesfurcht) die eigene Stärke liegt. Da gab es einige Überraschungen aber auch Bestätigung der eigenen Einschätzung.

Wer wollte, konnte kreativ sein oder sich bei Spielen und herrlichem Wetter im Freien aufhalten. Zum Beispiel niedliche Tiere aus Gasbetonsteinen sägen, Mensch-ärgere-dich-nicht im Großformat spielen oder, so wie die beiden BUB-Berater Martina Jaumann und Dieter Legner, das neue BUB-Memory-Spiel ausprobieren. Der Actionbound durchs Kolpinghaus förderte viel Wissenswertes rund um Kolping zutage.

Etwas Besonderes war die Exkursion mit Katharina Seitz vom Siedlungswerk zum geplanten Stadtteil Rosenstein nach der Fertigstellung von Stuttgart 21. "Zentrumsnah, aber doch ruhig und grün", ein echtes Kompliment der Kolpinger für ein Wohnquartier, das das Siedlungswerk auf einer ehemaligen Gewerbebrache entwickelt.  Positiv fanden die Teilnehmenden auch, dass bei der Planung des sozial gemischten Wohnquartiers bewusst darauf geachtet wird, Ausgrenzung und Stigmatisierung zu vermeiden.

Was freut und ärgert Familien? Die Fotoaktion des Familienbunds der Katholiken bat bei der Fotoaktion um Antworten auf diese Fragen. Johanna Rosner-Mezler (Fachnereich Ehe, Familie/Alleinerziehende) sensibilisierte die Teilnehmenden für die besondere Lebenssituation von Alleinerziehenden. Kolpingsfamilien könnten spezielle Angebote für diese Familien machen. 

Mit Spannung wurde auch das Ergebnis der Jagd auf Mischder K erwartet. Die war, nervenaufreibend, anstrengend aber vor allem total lustig. Acht Teams jagten dem grell-orange gekleideten Herrn zu Fuß, per U- und S-Bahn nach. Doch Mr. K täuschte trickreich und entkam den Detektiven mehrmals knapp. Letztendlich aber wurde er geschnappt und musste den erbeuteten Süßigkeitenschatz herausrücken. Ganz zur Freude der Detektive.

Ein gemeinsamer Gottesdienst beendete den Kolpingtag. Ein Segen sein, lautete der Auftrag. "Mit Gottes Hilfe wird es uns gelingen, mit Mut und Tatkraft, mit Verantwortungsbewusstsein, mit aller Lust und allem Interesse und aller Neugierde auf Neues.  Dazu braucht es Elan und Espit und manchmal den Gang über die eigenen Grenzen hinaus."

 

 

 

 

 

 

25.06.2018 Rubrik: Diözesanverband