Kolpingwerk Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Aktion, Begegnung, Austausch

Feiern: Gottesdienst, aber auch Party. Bilder: Bundesverband

Zum Jugendfestival „Sternenklar“ der Kolpingjugend Deutschland trafen sich 1200 Jugendliche in Frankfurt. Darunter waren auch 25 junge Kolpinger aus unserem DV.

Was sie hier wollen? Feiern, diskutieren, Freundschaften schließen und ein Zeichen setzen  für ein soziales Europa, eine nachhaltige Zukunft und eine moderne Verbandsführung.

So startet das Mega-Event der Kolpingjugend am Abend des Freitags um 20 Uhr mit einer bunten Auftaktveranstaltung. Neben Infos, Gesprächen und einem Ausblick über das Wochenende gibt es einen interessanten Poetry-Slam zum Thema Sternenklar und jede Menge Denkanstöße. Es folgt eine auflockernde Party, neue Bekanntschaften werden geschlossen und gemeinsam gefeiert.  

Mit einem Morgenimpuls starten wir in der St. Ignatiuskirche in den Tag. Danach gibt es viele Workshop-Angebote, Podiums-Diskussionen und sportliche Aktivitäten. Am Roßmarkt kann man zum Beispiel Popcorn genießend ein Insektenhotel bauen oder einfach entspannt den Diskussionen über die päpstliche Enzyklika Laudato Si  sowie die Zukunft Europas und des Verbandes lauschen.

Ein wichtiger Programmpunkt war die Verlesung einer politischen Erklärung der Bundesleitung der  Kolpingjugend. Darin heißt es, es sei mehr denn geboten, sich gegen fremdenfeindliche Aktionen und rechtes Gedankengut zu wenden. Auch in Zeiten globaler Umbrüche und wachsender Unsicherheit, dürften Menschen nicht auf die Versprechungen rechter Protagonisten hereinfallen.

Am Abend beginnt die mit Vorfreude erwartete Party, auf der kräftig gefeiert, getanzt und mitgegrölt wird. Sie wird zum Highlight des Festivals und dauert bis spät in die Nacht. Der Sonntagsgottesdienst am nächsten Morgen fiel deshalb nicht flach. Ein festlicher Gottesdienst in der Frankfurter Innenstadt beendet das Jugendtreffen.

Das Jugendfestival 2018 war ein einzigartiger Event, auf dem nicht nur gefeiert wurde sondern auch tiefgründig diskutiert wurde. Es wird den Teilnehmenden noch lange im Gedächtnis bleiben und die Vorfreude auf das kommende Festival steigern.

Tobias Steiger

17.10.2018 Rubrik: Diözesanverband