Kolpingwerk Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Große Freude in Rumänien und Nigeria

Ruth Zenkert (rechts) besucht eine der bedürftigen Familien. Bild: KF Schwäbisch Hall

Wohnen in Lehmhütten - das will Ruth Zenkert ändern.

Schülerinnen und Schüler der Christkönigschule Ndiakunwanta Uno, Nigeria. Bild: Martina Lachenmaier

Ruth Zenkert (rechts) besucht eine der bedürftigen Familien im neuen Heim. Bilder: KF Schwäbisch Hall

Schülerinnen und Schüler der Christkönigschule Ndiakunwanta Uno, Nigeria. Bild: Martina Lachenmaier

Zwei soziale Projekte können mit der großzügigen Spende der Kolpingsfamilie Schwäbisch Hall viel Gutes bewirken. 1500 Euro wurden gespendet.

 Die Kolpingsfamilie Schwäbisch Hall sammelte am Kolpinggedenktag im Dezember 2018 für zwei Sozialprojekte. Die Summe dieser "privaten Kollekte" der einzelnen Kolpingmitglieder wurde dann von der Kolpingkasse auf den runden Betrag von 1.500 Euro aufgerundet.

 Beide Empfängerorganisationen haben sich sehr über die Unterstützung gefreut und können damit viel Gutes bewegen.

 

Kolpingschwester Ruth Zenkert schrieb aus Siebenbürgen/Rumänien:

„Vielen Familien konnten wir schon statt ihrer Lehmhütte ein kleines Haus bauen, damit sie menschenwürdig leben können. Inzwischen haben wir einen Bautrupp zusammengestellt. Die Väter dieser Familien lernen und helfen mit, damit auch andere ein Zuhause bekommen. So können sie auch etwas zu ihrer eigenen Versorgung beitragen. Im Winter haben wir in unseren Dörfern die Häuser - Fenster, Türstöcke, Dächer und Wände - bei unseren betreuten Familien dichtgemacht, damit Regen, Schnee und Wind nicht eindringen können. Für diese Renovierungsarbeiten haben wir Euren großzügigen Beitrag verwendet. Herzlichen Dank!“

Auch der Förderverein der Christkönigschule in Ndiakunwanta Uno, Nigeria, freute sich sehr:

„Der Förderverein der Christkönigschule Ndiakunwanta, Nigeria bedankt sich sehr herzlich für die großzügige Spende aus Schwäbisch Hall.
Der Verein verwendet die Spendensumme in erster Linie für die Ausstattung der Schule und den Bau einer eigenen Trinkwasserversorgung. Mit einem eigenen Brunnen auf dem Schulgelände soll der Wasserbedarf für die Schule gesichert werden. Die Christkönigschule wächst und gedeiht. Immer mehr Kinder wollen die Christkönigschule besuchen. Deshalb sind Schulpatenschaften, die der Förderverein vermittelt, insbesondere für Kinder aus ärmeren Verhältnissen, wichtig.
Der Schwäbisch Haller Pfarrer, Ihr Kolpingpräses Charles Okereke, war im Januar in Nigeria. Er wird der Kolpingsfamilie sicher noch selbst von seinen Besuchen in der Christkönigschule, den dortigen Fortschritten und der Verwendung der Spendensumme berichten.
Herzliche Grüße, Dr. Hubert Lachenmaier, 1. Vorsitzender“

26.02.2019 Rubrik: Bezirke und Kolpingsfamilien Nachrichten