Kolpingwerk Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart

Entlastung von Familien bleibt ein Hauptanliegen

Beraten, abstimmen, und die Weichen für die Zukunft stellen.

Beraten, abstimmen, und die Weichen für die Zukunft stellen.

Der Diözesanvorsitzende Eugen Abler begrüßte über 100 Delegierte zur Versammlung in Untermarchtal.

Der Diözesanvorsitzende Eugen Abler begrüßte über 100 Delegierte zur Versammlung in Untermarchtal.

Die Bannerträger stellen sich auf.

Die Bannerträger stellen sich auf.

Das Team Geistliche Leitung, Claudia Hofrichter und Walter Humm, feiern Gottesedienst mit den Kolpinggeschwistern. Bilder: DVRS

Das Team Geistliche Leitung, Claudia Hofrichter und Walter Humm, feiern Gottesedienst mit den Kolpinggeschwistern. Bilder: DVRS

Über 100 Delegierte aus Kolpingsfamilien, Bezirken und Vertreter der Einzelmitglieder waren bei der diesjährigen Delegiertenversammlung in Untermarchtal dabei.

Wichtige Themen bei der Delegiertenversammlung in Untermarchtal waren die Entlastung von Familien beim Pflegeversicherungsbeitrag, die Beratung von Kolpingsfamilien und der bundesweite Zukunftsprozess „Kolping upgrade“. Mit Karl, dem BUGA-Maskottchen, fiel der Startschuss für das bevorstehende Kolpingjubiläum in Heilbronn.

 Eugen Abler, Vorsitzender des Diözesanverbandes begrüßte über 100 Delegierte und ging in seinem Bericht auf wichtige Kolpingereignisse der beiden zurückliegenden Jahre ein. Mit seinem familienpolitischen Positionspapier hatte der Verband bereits 2017 die  Entlastung von Familien gefordert. Unter anderem auch die paritätische Beitragsgestaltung in der Krankenversicherung, die inzwischen von der Politik umgesetzt wurde. Kolping könne sich die Mitbeteiligung an diesem Erfolg auf die Fahnen schreiben, denn, so Abler: „In Zukunft zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wieder den gleichen Beitrag.“

Kolping bleibt am Thema Familienentlastung dran: Gemäß dem Beschluss der Delegiertenversammlung wird der Verband die Bundesregierung auffordern, bei der Beitragsgestaltung in der Pflegeversicherung Familien gegenüber Kinderlosen zu entlasten. Das Pflegeversicherungsurteil des Bundesverfassungsgerichtes  von 2001 muss umgesetzt werden.

 Außerdem fasste die Versammlung einen Beschluss zur Begleitung und Beratung von Kolpingsfamilien und Bezirksverbänden.BuB – Begleitung und Beratung, das Beratungsmodell des Bundesverbandes für Kolpingsfamilien und Bezirke, wird das bisherige diözesane Kolping-Beratungsmodell KA-MEL ablösen. Mit BuB wird bundesweit ein einheitliches Beratungskonzept durch qualifizierte Praxisbegleiter sichergestellt. Interessierte können sich zum Praxisbegleiter ausbilden lassen.

 Der Zukunftsprozess bleibt ein wichtiges Thema im Verband. In Workshops wurden Thesen zum Zukunftsprozess „Kolping upgrade“ des Kolpingwerkes Deutschland bearbeitet.  Unter anderem ging es um die beim Stuttgarter Regionalforum  als wichtig erachtete Frage, ob und wie sich Kolping für Mitglieder anderer Konfessionen und Religionen öffnet.

Der Vorstand wird die Vorschläge der Delegierten des DV Rottenburg-Stuttgart beim  bundesweiten Zukunftsforum in Fulda einbringen.

 Nach Höhepunkten in 2018, dem Diözesanen Kolpingtag zum Thema Familie und gelungenen Kolpingchortreffen in Bopfingen, wird das Jahr 2019 ganz im Zeichen des 160. Jubiläums des Diözesanverbandes stehen. Mit Vorfreude blickt der Verband dem Jubiläum entgegen und freut sich darauf, mit einem bunten Programm auf der Bundesgartenschau in Heilbronn viele Gäste für Kolping begeistern zu können.

 Nicht zuletzt war auch bei dieser Diözesanversammlung wieder Gelegenheit, das Kolpingsfamilienleben auf Diözesanebene zu pflegen. Der gemeinsame Gottesdienst bot Gemeinschaft im Glauben. Viele Gespräche, der Austausch über die Kolpingarbeit vor Ort  und die Freude über ein Wiedersehen unter Kolpinggeschwistern prägten auch diese Diözesanversammlung.

 >>> Pressemitteilung: Familienentlastung bei Pflegeversicherung

22.03.2019 Rubrik: Diözesanverband