Ein Wochenende rund um social media

Einer der fachkundigen Referenten war Jonas Stratmann. Bilder: Kolpingsfamilie Neckarsulm

Das Thema war gut gewählt. Viele wollten sich über die Nutzung der sozialen Medien informieren.

Mit einem Wochenende zum Thema „Die gesellschaftlichen Auswirkungen von Social Media“ traf der Kolpingbezirk Heilbronn den Nerv der Zeit. Rund 50 Teilnehmende zeigten großes Interesse.

Im Bildungshaus Kloster Schöntal nahmen fast 50 Personen an dieser aktuellen Thematik teil. Durch die Referenten Gerhard Hermann, Dieter Wagner und Jonas Stratmann konnten sich die Teilnehmenden fachkundig über die Nutzung der sozialen Medien informieren und einander austauschen. Ob Datensicherheit, Auswirkungen auf sich und die Gesellschaft, Nutzung von ChatGPT, Beeinflussungen im Netz, Falschmeldungen und Desinformationen (Fake News); auf all die in diesem Zusammenhang stehenden Fragen wurden Antworten gegeben. 

Impulsvortrag und Gesprächsrunden wurden rege genutzt, um sich ein Bild über die sozialen Medien zu verschaffen. Dabei wurde letzten Endes klar, dass der sensible Umgang mit allen Medien ein wichtiger Baustein im Alltag sein muss. Neben der Chance der Wissensvermittlung, der weltweiten Vernetzung und dem Informationsaustausch wurden auch Polarisierung, Filterblasen und psychische Belastungen als Risiken benannt. Ganz egal wie intensiv die Nutzung von PC, Laptop, Tablet oder Smartphone ist, jeder Nutzer hinterlässt Spuren im Netz. Diese Spuren werden als wirtschaftlich relevante Daten genutzt. 

Und mit dem Thema „Chancen und Risiken durch die Künstliche Intelligenz (KI)“ wurde ein weiteres Feld dieser Thematik angefasst. Neben dem Informationsaustausch ergänzten „Yoga und Entspannung“ (Anette Rudolph) und das gemeinsame Singen (Gabi und Wolfgang Hafner) das Programm an diesem Wochenende. Die Atmosphäre im Kloster Schöntal mit seinem kulinarischen Angebot und den attraktiven Räumlichkeiten hat wieder einmal dazu beigetragen, dass das Wochenende zu einem unvergesslichen Programmpunkt in der Kolpingarbeit wurde.