Gemeinsam mit dem Künstler Albrecht Behmel, der der Kolpingsfamilie verbunden ist, wurde ein Kunstworkshop für Kinder angeboten. Unter Behmels fachkundiger Anleitung lernten die jungen Teilnehmenden, wie sie mit Farben ausdrucksvolle Bilder gestalten können. Der Kunsttisch war über die gesamten zweieinhalb Stunden hinweg durchgehend gut besucht. In einer konzentrierten und von gegenseitigem Respekt geprägten Atmosphäre zeigten sich die Kinder neugierig auf die Werke der anderen.
Währenddessen nutzten Josef Weiß, Reinhold Huber, Jürgen Vejmelka und Claudia vom Diözesanvorstand die Gelegenheit, um mit vielen Eltern ins Gespräch zu kommen, sie auf die Arbeit der Kolpingsfamilie aufmerksam zu machen und ihr Interesse zu wecken. Jürgen Vejmelka, der mit seiner Familie seit einigen Monaten Kolpingmitglied ist, hatte dafür einen informativen Aufsteller vorbereitet. Claudia Hofrichter steuerte einen Flyer bei, der die kommenden Programmpunkte für den Herbst vorstellt. In den Gesprächen zeigten sich interessante internationale Bezüge: Einige Eltern kannten Kolping bereits aus der Ukraine, und eine junge Frau aus Syrien hatte die Organisation in Deutschland kennengelernt. Viele Eltern zeigten sich aufgeschlossen und lobten die soziale Ausrichtung sowie die starke Gemeinschaftsorientierung von Kolping.
Aktuell erarbeitet eine sechsköpfige Projektgruppe – bestehend aus drei Kolpingmitgliedern und drei engagierten Mitgliedern aus der Kirchengemeinde – den zukünftigen Weg der Kolpingsfamilie Freudenstadt. Begleitet wird sie dabei von Claudia Hofrichter im Auftrag des Diözesanvorstandes. Ziel der Projektgruppe ist es, das zukünftige Profil der Kolpingsfamilie zu entwickeln und zu schärfen.
Für das restliche Jahr 2026 stehen bereits ein Brettspielnachmittag, ein gesellschaftspolitischer Themenabend unter dem Motto „Gute Arbeit – der Mensch im Mittelpunkt“, ein adventlicher Spaziergang sowie die regelmäßigen Kegelabende auf dem Plan.
Die Kolpingsfamilie Freudenstadt beweist eindrucksvoll, dass Aufgeben keine Option ist. Die Mitglieder setzen die in ihnen steckende Kraft mit spürbarer Freude ein. Besonders stolz sind sie auf die drei neuen Gefährten, die sie auf diesem Weg in die Zukunft begleiten. Der Vorsitzende Josef Weiß geht dabei mit großer Tatkraft voran und steht sinnbildlich für diesen Aufbruch. Claudia Hofrichter