Infos aus erster Hand

Vertreter der Spendenempfänger, mit Fabian Durner, 1. Vorsitzender der Kolpingsfamilie Neresheim e.V. (rechts).

73 Firmen und Institutionen informierten junge Menschen bei der Neresheimer Ausbildungs- und Berufsmesse und Kolping Neresheim spendete großzügig.

73 Firmen und Institutionen aus dem gesamten Ostalbkreis, dem Landkreis Heidenheim und aus Bayern informierten bei der Neresheimer Ausbildungs- und Berufsmesse in der Härtsfeld-Sport-Arena und stellten dort ihre rund 100 Ausbildungsberufe vor. Organisiert wurde die Messe von der Kolpingsfamilie Neresheim mit Unterstützung der Stadt Neresheim und der Härtsfeldschule. 

Nach der musikalischen Einstimmung durch das Jeki-Orchester (Jedem Kind ein Instrument), freute sich der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Fabian Durner, über die große Resonanz der Messe. Mit den Worten „Was der Mensch aus sich macht, das ist er“, zitierte er Gesellenvater Adolph Kolping und wünschte den Jugendlichen gute Gespräche an den Messeständen.

Beeindruckt von der Messe zeigte sich auch der Neresheimer Bürgermeister Thomas Häfele. Sein besonderer Dank galt dem Maria-Werkmeister-Gymnasium, der Härtsfeldschule und natürlich dem Veranstalter, der Kolpingsfamilie Neresheim. Der Rektor der Härtsfeldschule, Dr. Holger Fedyna, hob die große Bedeutung der Messe für die Berufsfindung von Jugendlichen hervor.

Anschließend überreichte Fabian Durner Spendenschecks in Höhe von jeweils 1.000 Euro an die drei Neresheimer Kindertagesstätten sowie an den „Hof der Hoffnung“ der Fazenda Esperanca in Bickenried. Fabian Durner sagte, dass man den Ausstellern keine Standgebühr berechnet und sie stattdessen um eine Spende bittet. Die Spenden werden zur Deckung der Unkosten verwendet und ein Teil davon wird an Bildungseinrichtungen im In- und Ausland weiter gespendet.  Er ermunterte die anwesenden 73 Aussteller, auch weiterhin großzügig zu spenden, da es im entferntesten Sinne ihnen wieder zugutekommt. 

Die Aussteller von Handwerk über Dienstleister, Industriebetriebe, Sozialdienst sowie Schulen mit dualen Studiengängen präsentierten eine vielfältige Auswahl an Ausbildungsberufen. Die Jugendlichen hatten die Gelegenheit, direkt mit Verantwortlichen der Betriebe oder mit Auszubildenden ins Gespräch zu kommen und sich aus erster Hand zu informieren. An den Ständen herrschte reges Treiben.